MARA FEHRENBACHER
Ich wurde 1997 in Schaffhausen (Schweiz) geboren.
Meine intensive Auseinandersetzung mit Kunst begann 2012 im gestalterischen Vorkurs „Lindenforum“. Dort erhielt ich Unterricht in 3D-Gestaltung, Malerei, Kunstgeschichte, Fotografie und Illustration. Anschliessend konzentrierte ich mich während meiner Ausbildung zur Fotofachfrau EFZ auf die Fotografie. Durch mehrere besuchte Photoshop-Kurse entwickelte ich eine Freude daran, Fotografien miteinander zu kombinieren und in Collagen zu arrangieren.


Seit 2018 entwerfe ich Designs für Textilien, Tattoos und Postkarten.
Im Jahr 2020 begann ich mein Studium zur Sozialarbeiterin FH. In diesem Rahmen besuchte ich ein Modul namens „dreidimensional“, um mir gestalterische Fähigkeiten für die soziokulturelle Animation anzueignen. Seither habe ich vermehrt kleine Kunstobjekte geschaffen.
Mein Antrieb, Kunst zu schaffen, liegt darin, neue Perspektiven zu eröffnen und gesellschaftliche Normen in Frage zu stellen.
Mich inspirieren Kunstwerke, die gesellschaftskritische Themen aufgreifen (zeitgenössische Kunst), absurd (Dadaismus), surrealistisch (Surrealismus) oder dekonstruktivistisch (Dekonstruktionismus) sind. Besonders faszinieren mich die Arbeiten von Damien Hirst, Louise Bourgeois, Banksy und Joana Vasconcelos.
Fotografien/Collagen
Meine Kamera begleitet mich in den unterschiedlichsten Momenten – sei es auf Reisen oder im Alltag. Dabei experimentiere ich gerne mit Perspektiven, Tiefen(un)schärfe, Bildausschnitten und der Verschlusszeit.
Das Arrangieren verschiedener fotografischer, grafischer und lyrischer Elemente zu einer Collage hat für mich etwas Surreales. Dabei ist es für mich wichtig, dass die Gesamterscheinung der Collage harmonisch wirkt.
Designs
Meine Designs entstehen aus linearen Skizzen, die ich anschliessend in Adobe Photoshop digitalisiere. Sie bestehen hauptsächlich aus verschiedenen Gesichtern, die symbolische Bedeutungen tragen können.
Gesichter faszinieren mich – in ihnen gibt es viel zu entdecken. Die betrachtende Person kann sie auf ganz unterschiedliche, subjektive Weise lesen und interpretieren.
Kunstobjekte
Meine Kunstobjekte bestehen immer aus mindestens einer Puppe und weiteren Materialien. Diese Werke sind eine Mischung aus Humor, Absurdität und Provokation. Ich nutze Traumlogik und Verfremdung, um vertraute Objekte wie Puppen in ungewöhnlichen und unlogischen Zusammenhängen darzustellen. So verwische ich die Grenze zwischen Realität und Fantasie.